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Tipps rund um das Erstellen Ihrer Druckdaten

Folgende Hinweise sollen Ihnen helfen, Ihre Druckdaten korrekt anzulegen. Ihre Daten durchlaufen im Workflow ein standardisiertes Prüfverfahren. Tauchen Fehler oder Unklarheiten auf, kontaktieren wir Sie selbstverständlich. Für Fragen stehen wir Ihnen auch unter 04103-808-0 zur Verfügung.

1. Druckdaten für den Offsetdruck Werbemittel anlegen

Das Dokumentformat im Layoutprogramm in der Größe des Endproduktes anlegen (Nettoformat). Der Beschnitt beträgt 3 – 5 mm, wenn Tonwertflächen, Bilder oder Elemente bis an das Nettoformat laufen und im Anschnitt liegen. Vermeiden Sie Haarlinien, die Linienstärke muss mindestens 0,3 Punkt betragen. Bilddateien als EPS- oder TIFF-Dateien erstellen. Bitte keine vorseparierten Dateien (DCS-Dateien) verwenden. Farb- und Graustufenbilder in 300 dpi, Strichbilder in 1200 dpi anlegen. Als Datenaustauschformat akzeptieren wir ausschließlich das PDF-Dateiformat.

2. Farbmanagement richtig einsetzen

Druckdaten sowie Digitalproofs müssen auf das beauftragte Druckverfahren und den Bedruckstoff abgestimmt sein. Achten Sie dabei auf die maximal mögliche Farbsumme, die Tonwertzunahme und den Schwarzaufbau. Verwenden Sie für die Druckdatenerstellung ausschließlich standardisierte ICC-Profile der ECI (erhältlich unter: www.eci.org) und geben Sie das ICC-Profil für Ihre Daten bei der Lieferung an oder schicken Sie es mit. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann eine Übereinstimmung in prozessüblichen Toleranzen mit dem späteren Druckergebnis gewährleistet werden. Eingebettete ICC-Profile werden nicht berücksichtigt. Welches Profil genau zu welchem Druckverfahren und Bedruckstoff passt, erfragen Sie bereits vor der Druckdatenerstellung bei uns.

3. Daten einfach exportieren

Für den Druck benötigen wir PDF-Daten. Darin müssen alle Schriften und Bilder enthalten sein, sodass keine weiteren Daten extra mitgeschickt werden müssen.

4. Datenübertragung an die Offsetdruckerei Kröger Druck

Verwenden Sie auch eindeutige Bezeichnungen für Ihre Druckdaten, also statt “Prospekt.pdf” besser “Prospekt_Kunde_Sommeraktion.pdf”. Sie haben die Wahl für die Übertragung Ihrer Druckdaten: Praktisch und schnell geht’s per FTP-Server. Fragen Sie uns einfach nach FTP-Adresse, Benutzernamen und Passwort. Alternativ schicken Sie uns eine CD oder DVD mit den Daten per Post.

5. Tipps für die Arbeit in Layoutprogrammen

Legen Sie mehrseitige Dokumente auf Doppelseiten an und nummerieren Sie die Seiten. Begrenzen Sie die Seiten pro Datei auf maximal 32 Seiten. Liefern Sie grundsätzlich die in Ihrem Dokument verwendeten Schriften mit. Modifizieren Sie niemals eine Schrift über das Schriftenstil-Menü, sondern benutzen Sie einen eigenen Schriftenschnitt. Vermeiden Sie es, kleine Schriftgrade (6 bis 8 Punkt) mit zwei oder mehr Farben aufzurastern. Ebenso sollten Sie kleine negative Antiquaschriften in Tonflächen und Bildern vermeiden, da die Serifen im Druck nicht exakt wiedergegeben werden können. Verwenden Sie Tabulatoren und keine „Leertastensprünge“. Gegen unschöne Blitzer versehen Sie Texte oder Grafiken mit einer entsprechenden Über- bzw. Unterfüllung. Definieren Sie in Ihrem Dokument nur Skalenfarben oder „echte“ Sonderfarben. Jede definierte Sonderfarbe bewirkt eine extra belichtete Druckplatte und verursacht Mehrkosten.

6. XPress-Einstellungen zur Definition von Skalenfarben (Prozessfarben)

Legen Sie einen drei Millimeter großen Beschnitt an, wenn Tonwertflächen oder Bilder bis an den Papierrand laufen. Verdecken Sie unerwünschte Elemente nicht mit einer weißen Fläche, da sie sonst unnötigerweise durch das RIP mitberechnet wird. Schicken Sie einen S/W- oder Farbausdruck mit den angelieferten Daten mit. Besser, Sie liefern einen farbverbindlichen Digitalproof nach Prozess- Standard-Offset (PSO) mit FOGRA-Medienkeil mit (www.fogra.org).

7. Hinweise für Datenspeicherung

Erstellen Sie einen Ausdruck vom Inhalt des angelieferten Datenträgers, aus dem ersichtlich ist, welche Daten sich auf dem Datenträger befinden. Strukturieren Sie die Daten auf den angelieferten Datenträgern. Beschriften Sie den Datenträger mit Ihrem Firmennamen, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner und Anzahl der angelieferten Datenträger. Liefern Sie nur Kopien Ihrer Daten auf Datenträgern an.

8. Tipps fürs Scannen

Scannen Sie die Daten nach Möglichkeit im entsprechenden Winkel ein und achten Sie dabei auf die zweifache Auflösung der späteren in der Ausbelichtung benutzten Rasterweite. Die trifft bei einer 1:1 Übernahme der Bilddaten in Ihrem Layoutprogramm zu. Soll ein Bild nachträglich vergrößert werden, so muss die Scanauflösung um den Vergrößerungsfaktor erhöht werden. Jeder Scan sollte nur ein einziges Bild enthalten und keine Reihenscans, da sonst die Dateigröße ins Uferlose anwächst. Dies gilt besonders für Strichscans oder Grafiken. Scannen Sie Daten nach Möglichkeit in der Größe, die Sie später im Layoutprogramm benötigen. Eine nachträgliche Skalierung führt zu einer Verschlechterung der Bildqualität außerdem erhöht sich der Rechenaufwand im Belichtungsprozess drastisch. Scannen Sie Strich (Text oder Grafiken) mit einer Auflösung von 1200 dpi.

9. So funktioniert die Bildbearbeitung

Speichern Sie Bilddaten im EPS-, JPEG- oder TIFF-Format ab. Vermeiden Sie das Drehen von Bilddaten im Layoutprogramm. Beschneiden Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm die gescannten Bilder auf ein Minimum. Das Kolorieren, Soften oder Ändern des Tonwerts an Bilddaten ist zwar in einigen gängigen Layoutprogrammen möglich, sollte jedoch in einem professionellen Bildbearbeitungsprogramm vorgenommen werden und im EPS oder TIFF-Format abgesichert werden. Vergeben Sie keine Bildnamen doppelt und vermeiden Sie dabei Leerräume oder Sonderzeichen. Bitte vermeiden Sie auch die Umbenennung Ihrer Datei nach dem Import ins Layoutprogramm, ebenso wie Größenveränderungen in Feindatenbildern im Layoutprogramm. Die Größe sollte immer im Bildbearbeitungsprogramm verändert werden bei gleichbleibender Auflösung. Grundsätzlich sollte die Auflösung Ihrer Bilder im Layoutdokument gleich hoch sein. Vermeiden Sie außerdm komplizierte Freisteller oder Beziergrafiken mit extrem vielen Pfadpunkten.

10. Der Umgang mit Grafiken

Bei Grafiken, die als EPS gespeichert und anschließend in ein Layoutprogramm importiert werden, müssen die Schriften mitgeliefert werden. Die Information wird nicht in das EPS-File geschrieben. Achten Sie auf Überfüllungen bzw. auf Überdrucken-Einstellungen.

11. Tipps für die PDF-Erstellung

Prüfen Sie Ihre PDF-Dateien auf technische Richtigkeit bevor Sie die Daten an uns senden. Wenn Sie zum erste Mal mit uns arbeiten, schicken Sie uns vorab eine Test-PDF. Wir kontrollieren ihre Daten auf technische Richtigkeit und Farbtauglichkeit. Liefern Sie von Ihren Daten einen farbverbindlichen Digitalproof mit, der mit dem Ugra/FOGRA-Medienkeil 2.0 versehen sein sollte. Gerne können wir Ihnen kostengünstig einen Digitalproof erstellen. Verwenden Sie zur Farbumrechnung von Bilddaten entsprechende Profile. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zur Farbumrechnung haben.

12. Richtlinien Datenanlieferung

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Richtlinien Datenanlieferung.pdf

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